Verabschiedung von Roswitha Steinhaus

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In der Christmette am Heiligabend, 24. Dezember 2013, ab 23.00 Uhr werden wir Roswitha Steinhaus als Reinigungskraft und Verwalterin des Georg-Neidlinger-Hauses verabschieden. Im Namen des Kirchenvorstandes danke ich unserer Mitarbeiterin schon an dieser Stelle von Herzen für ihren über 20jährigen Dienst in unserer Kirchengemeinde!

Ihren Dienst nahm Frau Steinhaus am 1. Dezember 1992, als Reinigungskraft unseres Kindergartens, auf. Damals befand sich der Kindergarten noch in dem Gebäude, das wir heute „Georg-Neidlinger-Haus“ nennen. Als im Jahr 1997 der Kindergarten in das neue Gebäude im Muskatellerweg umzog und das ehemalige Kindergartengebäude fortan als Gemeindehaus genutzt wurde, beendete Frau Steinhaus ihren Dienst im Bereich des Kindergartens, blieb aber weiterhin an gewohnter Stelle tätig, nämlich als Reinigungskraft für das Gemeindehaus. Zudem übernahm sie die Verwaltung des Hauses: Wenn insbesondere Privatpersonen ihren Geburtstag oder ein Beisammensein im Anschluss an eine Beerdigung in den Räumlichkeiten des Gemeindehauses abhalten wollten, regelte sie zuverlässig und mit viel Engagement die Vergabe des Hauses, mit allem was dazu gehört: Terminvergabe, Übergabe vor und nach einer Veranstaltung, zusätzliche Reinigung und vieles mehr. Sehr oft meldeten sich Menschen bei ihr am privaten Telefon zu Hause, mit der Frage, ob sie das Georg-Neidlinger-Haus mieten könnten, was nicht immer nur tagsüber, sondern auch abends und leider gelegentlich auch spät abends geschah. Wenn während einer Veranstaltung irgendwelche Probleme auftraten, beispielsweise mit der Spülmaschine oder der Heizung, war es Frau Steinhaus, die von den Nutzern des Hauses verständigt wurde und alles Weitere zu regeln wusste. Vor und während der Sanierung kam es bei starken Regenfällen gelegentlich zu Wassereinbrüchen diejenige Person war, die verständigt wurde: Sie war auch und gerade in solchen Situationen stets mit tatkräftiger Hilfe präsent.

Nachdem das Georg-Neidlinger-Haus umfangreich saniert wurde, war es dem Kirchenvorstand ein Anliegen, die Stelle von Frau Steinhaus zu einer Hausmeisterstelle zu erweitern (siehe dazu den nachfolgenden Beitrag). Der Kirchenvorstand hätte Frau Steinhaus unter den notwendig gewordenen neuen Vorzeichen gerne weiter beschäftigt. Doch in dem ausführlichen Gespräch mit ihr machte Frau Steinhaus dem Kirchenvorstand deutlich, dass die vorgesehene Erweiterung des Arbeitsumfangs für sie nicht zu leisten sei, was darauf hinauslief, dass sie ihre Tätigkeit zum 31. Dezember 2013 kündigte.

So sehr der Kirchenvorstand die Entscheidung der Mitarbeiterin bedauert: er muss sie respektieren. Es wäre für unsere Kirchengemeinde ein Geschenk, wenn es uns gelänge, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für Frau Steinhaus zu finden, der sich wie sie mit den Menschen in der Gemeinde und dem ihr oder ihm anvertrauten Haus identifiziert. 

Eric Bohn
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