Die Orgel ist weg!

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Durch die erfolgreiche Arbeit des Orgelförderkreises und die zahlreichen Spenden ist das Orgelkonto inzwischen soweit aufgefüllt, dass der Startschuss für den planmäßigen Beginn des Bauabschnitts I gegeben werden konnte.

Inzwischen hat die Orgelbaumeisterwerkstätte Rainer Müller aus Merxheim mit den Arbeiten begonnen. Deswegen erwartet die Kirchenbesucher beim Blick auf die Offenheimer Orgelempore ein ungewohntes, fast erschreckendes Bild: dort wo sonst das schöne Gehäuse mit den glänzenden Pfeifen zu sehen ist, sieht man jetzt eine große Lücke in der Emporenbrüstung. Die Orgel ist weg, sie ist in der Werkstatt.

Am 12. und 13. Januar wurde sie von den Orgelbauern fachmännisch abgebaut. Alle Pfeifen wurden sorgfältig in Kisten verpackt und danach die komplette Technik in ihre Einzelteile zerlegt.

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Im Windkanal vom fand sich ein Zettel mit der handschriftlichen Notiz:

„Diese Orgel wurde gründlich repariert von H.Bechstein Orgelbauer 1902 Groß-Umstadt 1902"
Dies war wohl die erste größere Reparatur nach der Erbauung der Orgel im Jahr 1806. Sie hat also wohl annähernd 100 Jahre ohne größere Ausfälle ihren Dienst erfüllt. Sicherlich ein Hinweis auf die Qualität der Orgeln aus der Werkstatt Stumm.

Rainer Groß

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