Evangelische Perspektiven - Bayern 2

Die Frage nach dem, "was uns unbedingt angeht" und "was die Welt im Innersten zusammenhält" stellt sich heute dringlicher denn je. Die "Evangelischen Perspektiven" versuchen darauf eine Antwort zu geben. Information und Orientierung über Kirche und Religion, Theologie und Spiritualität für Suchende und Interessierte, Skeptiker und Kirchenkritiker.
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  1. Rückkehr zum Gleichgewicht
    Es ist eine ureuropäische Legende, deren Wurzeln weit in die Vergangenheit zurückreichen: Die Geschichte vom Helden Parzival und der Suche nach dem Heiligen Gral. Geseko von Lüpke zeichnet die bewegte Geschichte der Grals-Legende nach und fragt: Welche Rolle spielt der Heilige Gral für Identität und Spiritualität Europas und was hat uns Parzival heute noch zu sagen?
  2. "Mein Körper, mein Tempel"
    "Thigh-Gap", "Ab-Crack" und "Hip-Dent" - Körper unterliegen im Zeitalter von Selfies und HD-Videos einem strengeren Schönheitsdiktat denn je. Der Druck durch Schönheitsideale wächst, zugleich sind immer weniger Menschen zufrieden mit ihrem Körper. Bodypositivity lautet dagegen der Slogan einer neuen Bewegung von Männern und vor allem Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, sich zu lieben so wie sie sind. Unterstützung finden sie dabei auch in der christlichen Tradition, denn die Liebe zum Körper ist eigentlich etwas Urchristliches. Sie begegnet einem in den Briefen des Apostels Paulus,  in der Mystik einer Teresa von Avila oder einer Hildegard von Bingen. "Mein Körper, mein Tempel" - Antje Dechert und Friederike Weede über Bodypositivity und Schöpfungsspiritualität.
  3. Reformation 500: Freier Glaube, freie Menschen
    Warum ist Martin Luther Schuld an der allgemeinen Schulbildung? Was hat die Reformation mit der Gleichberechtigung zu tun? Warum ist die heilige Familie nicht  nur an Weihnachten in der Krippe, sondern in jedem Haushalt zu finden? Die Reformation verändert die Gesellschaft in vielen Bereichen. Sogar der Kapitalismus gilt als Folge des protestantischen Arbeitsethos'. Der vierte und letzte Teil unserer Serie "Reformation 500" fragt nach den Folgen Martin Luthers und Johannes Calvin für den Einzelnen und für die neuen Gesellschaften. Freier Glaube - freie Menschen, so hat Claus Röck sein Feature überschrieben.
  4. Reformation 500: Geteilter Himmel, geteiltes Land
    Seit 500 Jahren ist der Himmel geteilt. Die Reformation hat es nicht geschafft, die römische Kirche als Ganzes zu überzeugen. Die Papstkirche hat es nicht geschafft,die ungeheure Aufbruchsbewegung um Martin Luther zu unterdrücken. Mit dem Himmel wurde aber auch das Land geteilt. Eine Folge der Reformation war, dass man nun ein Nebeneinander gleichrangiger Ansichten, Glaubenssätze und Lebensformen zu akzeptieren hatte. Der geteilte Himmel brachte Krieg, Not und einen geistigen Unfrieden mit sich, der Europa bis ins 20. Jahrhundert umklammert hielt. Und doch waren die Leitgedanken des neuen Glaubens und dieser damit verbundenen Pluralität zugleich der Motor der modernen Gesellschaften und Staatswesen bis heute. "Geteilter Himmel – Geteiltes Land: Das Ende der Einheit" – so hat Matthias Morgenroth den dritten Teil unserer Serie "Reformation 500" überschrieben.
  5. Reformation 500: Gewissenhaftes Denken, widerständiger Glaube
    Jeder ist selbst Papst, schrieb Martin Luther sinngemäß und läutete mit der Reformation eine neue Ära in Europa und der Welt ein. In der Wiederholung unserer Reihe "Reformation 500" fragt heute Holger Gohla nach den Hauptthesen Martin Luthers und der reformatorischen Bewegung. Was heißt das, wenn jeder selbst Verantwortung vor Gott übernehmen kann? Wenn jeder selbst in der Bibel lesen soll, um sich einen Reim darauf zu machen, was Menschen mit Gott erfahren haben? "Sola fide", "sola scriptura", "sola gratia" – die lateinischen Schlagworte von einst sind heute noch Grundlage derjenigen Kirchen, die sich "evangelisch" nennen. Thesen der Reformation, so hat Holger Gohla seine Entdeckungsreise in lutherisches Denken überschrieben.
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